POK Thomas Zachler und PHK Peter Schemel

 

Verkehrspuppenbühne

 

Die Puppenbühne ist ein überaus effektives Medium innerhalb der Prävention. Anfangs oftmals belächelt, wird es bei Vorführungen von Puppenstücken, bei denen auch Erwachsene anwesend sind, zunehmend still. Die „Großen“ lassen sich vom Spiel der Puppen genauso faszinieren wie die Kinder.

 

Puppenspiele transportieren Botschaften (Lerninhalte)
Aufgrund der emotionalen Beteiligung können diese leicht aufgenommen, auch wenn sie verdeckt vermittelt werden. Eine Puppe kann aber als „Verkehrserzieher“ alleine nichts bewirken. Sie ist nur ein didaktisches Mittel zur Verkehrsunfallprävention . Das Puppenspiel der Polizei ist kein Ersatz für die herkömmliche Verkehrserziehung sondern eine Ergänzung.

Seit Anfang  2014 besteht das Puppenspieler-Team aus 2 Polizeibeamten.

Die Polizeipuppenbühne der Verkehrsprävention Mannheim wird mit dem Stück „Die geklaute Ampel“ im Rahmen der Vorschulverkehrserziehung eingesetzt.

Ein weiteres Stück „Eine gefährliche Begegnung“ befasst sich mit dem Thema „Verhalten gegenüber fremden Personen“ und richtet sich an Schulkinder der 2. Grundschulklassen. Ein Schulkind hat hierbei eine „gefährliche“ Begegnung mit einem „freundlichen“ Erwachsenen.

Direkt nach der Vorführung wird das Präventionsstück ausführlich mit den Kindern besprochen.

  
Das Team der Puppenbühne lädt Kindergartengruppen und Schulklassen zu feststehenden Terminen ein.

Darüber hinaus –meist in den Ferien- finden auch Veranstaltungen für Jedermann statt. Die Termine hierzu geben wir auf unserer Website im Bereich "Trainingsangebote / Termine" immer rechtzeitig bekannt.

Fragen zur Polizeipuppenbühne per Mail (peter.schemel@polizei.bwl.de) an PHK Peter Schemel oder telefonisch unter 0621/415700.

 

 


Derzeit keine Veranstaltungen buchbar!


Verkehrspuppenbühne Mannheim bei der Weihnachtsaktion der Verkehrswacht Kraichgau

 

Bei Grün gehen die Profis“

Verkehrswacht sensibilisiert mit Theaterstück  für sicheres Verhalten im Straßenverkehr

 

Fast 400 Kinder aus 21 Kindergärten hatte die Verkehrswacht Kraichgau an drei Tagen in den Musiksaal der Carl-Orff-Schule Sinsheim eingeladen. Dort spielte die Puppenbühne des Polizeipräsidiums Mannheim das Mitmach-Theaterstück „Die geklaute Ampel“.

 

Während der Aufführungen, die jeweils gut eine Dreiviertelstunde dauerten, lernten die Kinder zusammen mit dem „Kaspar“ als Hauptfigur allerlei Nützliches für die Teilnahme am Straßenverkehr. Als dessen Gegenspieler „Bodo Straßenschreck“ aus Verärgerung eine Fußgängerampel gestohlen hatte, hielt es die Kinder kaum noch auf den Plätzen. Lautstark unterstützten sie den Polizeihund Snoofy bei dessen Suche nach der Räuberhöhle. Als der Dieb dann schließlich gefasst und die glücklicherweise noch funktionstüchtige Ampel wieder an Ort und Stelle war, herrschte große Erleichterung vor der Bühne.

 

„Das Theaterstück fügt sich hervorragend in unser übriges Dienstleistungsprogramm ein“, betonte der Geschäftsführer der Verkehrswacht Kraichgau, Martin Kölblin. Weiterhin bietet der Verein rund um den Verkehrsübungsplatz neben der Elsenzhalle Beratungen oer Kurse rund um E-Bike, Pedelec & Co., Sicherheit, Senioren im Straßenverkehr, Kindersitze und vieles mehr an. Die Aktionstage während der kommunalen Ferienspaß-Aktion in den Sommerferien sind schon seit vielen Jahren immer ausgebucht.

 

Zum Ende der Aufführung wurde mit Hilfe von Merksätzen noch einmal das Thema „Sicheres Überqueren einer Straße“ verfestigt. „Der Randstein ist die Grenze und die Bremse. Halt, hier muss ich stehen bleiben“ oder „Bei Grün gehen die Profis, bei Rot gehen die Doofis“, wiederholten die beiden Akteure Peter Schemel und Thomas Zachler immer wieder, bevor der „Kaspar“ von ihnen dann noch einen Fahrradhelm verpasst bekam. Außerdem hatten die Polizeibeamten für jedes Kind ein Malbuch dabei, worüber sich der Nachwuchs ganz besonders freute. „Und wir freuen und sehr darüber, dass unsere Weihnachtsaktion so großen Anklang gefunden hat“, stellte Kölblin heraus. Weiterhin bedankte er sich beider Leitung der Carl-Orff-Schule für die Bereitstellung des Musiksaals. 50 Erstklässler der Bildungseinrichtung durften deshalb „Die geklaute Ampel“ ebenfalls sehen.

 

(Rhein-Neckar-Zeitung Sinsheim vom 20.12.2020; Text Alexander Becker)

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 Verkehrspuppenbühne Mannheim bei der Weihnachtsaktion der Verkehrswacht Kraichgau

 

„Neues von den Holzwürmern“

Die Langhälse der Kita „Die Holzwürmer“ beim Ausflug zum Theater der Verkehrspuppenbühne Mannheim

 

Zum Einstieg bekommt der vom Nordpol nach Mannheim gereiste Weihnachtsmann vom Schulkind Peter das richtige Überqueren der Straße ohne Verkehrsampel erklärt.

Im anschließenden Weihnachtsstück „Die geklaute Ampel“ erklärt der Verkehrspolizist dem Kaspar das richtige Überqueren der Straße mit Verkehrsampel.

Bodo Straßenschreck versucht das Schulkind Moritz zum Überqueren der Fahrbahn bei „Rotlicht“ der Verkehrsampel zu überreden und wird bei eigenem Überqueren bei „Rotlicht“ von einem Auto angefahren.

Verärgert nimmt Bodo die Verkehrsampel an sich und stellt diese in seiner Räuberhöhle im Wald als Wohnzimmerlampe auf. Der Polizist, der Kasper, der Polizeihund Snoofy und mit Unterstützung der zuschauenden Kinder machen sie sich auf die Suche nach der Höhle von Bodo im Wald. Bodo wird mit einer List überrumpelt und festgenommen. Der Kaspar fällt beim Suchen in die Höhle und findet dort die Ampel.

 

Stimmen zum Stück:

„Da war der Nikolaus, der über die Straße wollte und ein Kind hat ihm gezeigt, wie man über die Straße geht.“ (Luise M.)

„Dass der von der Polizei mit dem Kaspar den Räuber gefangenhat, weil der die Ampel gestohlen hat.“ (Florian)

„Der Kaspar ist in das Loch geplumpst, weil er die Ampel gesucht hat.“ (Marlene)

„Das mit der Ampel hat mir sehr lustig gefallen, weil, der Dieb hat die Lampe genommen und der Hund hat dann gesagt, dass er, wenn der Dieb rausspringt, dann beiß ich ihn in den Fuß.“ (Alishia)

„Der Kaspar war lustig, der wollte mit dem Roller drüberfahren und hat gelernt, wie man über die Straße geht.“ (Talsiha)

„Dass der Räuber dann in den Wald gelaufen ist, der wollte einen Schmetterling haben und der Hund hat ihn dann mit dem Mund ins Netz reingemacht. Und die Polizei hat ihn ins Gefängnis geschickt.“ (Leana)

 

(Aus: Amtsblatt Elsenztal-Eschelbronn vom 20.12.2020)