Interssantes Zubehör

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Crashtests werden mit so genannten Dummys durchgeführt. Ein solcher Dummy hat gegenüber einem Kind einige "Vorteile". Einmal in die richtige und optimale Position gebracht, bleibt er stundenlang ruhig sitzen. Der Dummy meckert nicht, er schwitzt nicht, er versucht nicht aus dem Fenster zu schauen und beugt sich also auch nicht vor.

Selbstverständlich öffnet ein Dummy kein Gurtschloss und schläft auch nicht ein. Die Autogurte, mit denen die Kindersitze montiert werden, sind selbstverständlich auch immer ausreichend lang.
In der Praxis dürften die o.g. Eigenschaften aber höchst selten anzutreffen sein.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen deshalb ein paar Dinge vorstellen, die wir in bestimmten Fällen als recht nützlich erachten und Ihnen bei der Lösung des einen oder anderen Problems helfen können.



Das Kind schläft ein:


Zu erheblichen Problemen kommt es regelmäßig wenn Kinder einschlafen. Verfügt der Kindersitz über eine Schlafposition und eine gute Führung für den Kopf, wird das Kind auch dann noch ausreichend gesichert sein.
Anders sieht es jedoch aus, wenn Kinder nur auf einer Sitzerhöhung sitzen oder der Kindersitz zwar über eine Rückenlehne - aber nicht über eine Schlafposition verfügt. In den genannten Fällen ist es leicht möglich, dass das Kind dann - wie auf dem linken Bild gezeigt, in eine ungünstige, u. U. sogar gefährliche Sitzposition kommt. Gefährlich nämlich dann, wenn das Kind im Schlaf den Kopf seitlich anlegt und dort ein Seitenairbag verbaut ist.
Die Fa. Sandini GmbH ( http://www.sandini.de ) hat zum Preis von ca. 27 Euro mehrere unterschiedliche Schlafkissen (rechtes Bild) entwickelt, die zusammen mit den verschiedensten Sicherungssystemen (auch Fahrradsitze) kombiniert werden können.
Diese Schlafkissen halten den Kopf des Kindes in einer aufrechten und somit günstigen Position.
Allerdings muss auch erwähnt werden, dass die Schlafkissen sehr eng anliegen und nicht immer von den Kindern akzeptiert werden.

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Das Kind öffnet den Autogurt:

 Mein Kind schnallt sich während der Fahrt manchmal ab. Entweder es öffnet das Schloss vom Hosenträgergurt oder es öffnet sogar das Schloss, mit dem der ganze Kindersitz im Fahrzeug mit den Autogurten montiert ist. "
Diese Aussagen besorgter Eltern erreichen uns immer wieder.

Mit Einführung der ECE 44-03 Prüfnorm wurde auch das Druckgewicht für die Schlösser der Hosenträgergurte deutlich erhöht. Trotzdem, einige wenige Kinder, schaffen es noch immer, sich aus ihrem Sitz zu "lösen". Für diesen Fall ist uns allerdings keine technische Abhilfe bekannt.
Im Notfall muss jedermann möglichst schnell ein Kind aus dem Kindersitz befreien, weshalb an diesem Schloss keine Veränderungen oder Abdeckungen vorgenommen werden dürfen.

Während es für die Eltern jedoch noch ziemlich schnell erkennbar ist, wenn der Nachwuchs sich seiner Sitzgurte entledigt hat und plötzlich zwischen den Lehnen der Vordersitze steht, wird es kaum wahrgenommen, wenn das Kind das Gurtschloss öffnet, mit dem der Kindersitz selbst im Fahrzeug montiert ist.
Und stehen mehrere Kindersitze eng nebeneinander auf der Rückbank, kann es durchaus passieren, dass beim Einbau des einen Sitzes der "Nachbarsitz" versehentlich wieder gelöst wird.
Und der Kindersitz HTS BeSafe wurde bei einem Test von Stiftung Warentest (Heft 9/97) abgewertet, weil beim Reboardeinbau das Kind mit den Füßen das Autogurtschloss öffnen könnte und dann der Sitz nicht mehr richtig gesichert war.

Diese Problem wurde von der Fa. Innova-Concept ( http://www.innova-concept.de ) aufgegriffen und mit "Safety Cap" (ca. 7,95 Euro) gelöst. Der Hersteller erklärt auf seiner HP auch die genaue Funktionsweise.
Wie schon oben erläutert, muss im Notfall ein Kind möglichst schnell aus dem Kindersitz herausgenommen werden können - Safety Cap ist hier kein Hindernis, da das Schlosssystem des Hosenträgergurtes hiervon nicht berührt wird.
Bei Systemen, bei denen das Kind direkt durch den Autogurt gesichert wird (dazu gehören die meisten Kindersitzen der Gruppe 2 und 3, ist der Einsatz von Safety Cap somit nicht zulässig

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Die Autogurte sind zu kurz:

 Immer wieder, selbst bei neueren Fahrzeugen, kommt es vor, dass die Fahrzeuggurte sehr knapp bemessen sind. Die ordnungsgemäße Montage, besonders von Babyschalen ist dann nicht möglich und selbst für manche Fangkörpersysteme sind die Gurte noch zu kurz.

Ebenso verfügen manche Fahrzeuge hinten nur über automatische Beckengurte.Gurte Die meisten Kindersitze sind von Haus aus nur mit dem Fahrzeugdreipunktgurt zu verwenden. Es gibt aber auch Systeme, die mit dem Beckengurt benutzt werden dürfen, dann aber nur mit einem statischen Gurt.

In den genannten Fällen muss die Umrüstung der fahrzeugeigenen Gurte in Betracht gezogen werden. Die Fahrzeughersteller bieten jedoch oft für ihre Fahrzeuge keine anderen Gurte an. Abhilfe kann dann die Fa. Stevens Autoersatzteile GmbH schaffen. Unter http://www.stevens-wesel.de/ finden Sie unter dem Menüpunkt Sicherheitsgurte eine größere Auswahl verschiedener, nachrüstbarer Gurtsysteme.
Bitte beachten Sie, dass Fahrzeuggurte genehmigungspflichtig sind und mit einem Prüfzeichen versehen sein müssen.
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Ich sehe das Baby in seiner Babyschale auf dem Rücksitz nicht

Aktuelle Fahrzeuge haben alle einen Beifahrerfrontairbag. Spegel_FunktionOftmals ist es nicht gewollt bzw. auch nicht immer möglich diesen zu deaktivieren. Folglich muss das Baby mit seiner Babyschale auf den Rücksitz. Die Montage erfolgt immer entgegen der Fahrtrichtung. Und da die heutigen Babyschalen über sehr hohe Seitenwangen verfügen, ist das Baby vom Fahrersitz aus kaum mehr zu sehen. Und doch wäre es für viele Eltern sehr beruhigend, hin und wieder mal einen kurzen Blick auf das Kleine werfen zu können.

Abhilfe kann hier der Babyschalenspiegel schaffen (http://www.babyschalenspiegel.de). Vorraussetzung für seine Verwendung ist, dass das Fahrzeug über hintere Kopfstützen mit zwei verstellbaren Streben verfügt

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